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Donnerstag, Dezember 04, 2008

Backup mit der Linux bash

Hach nee, als hätte ich es nicht schon immer gewusst: die Linux Bash (das was man bei Windows die "Eingabeaufforderung" nennt) verleiht einem geradezu mythische Macht -- wenn man weiß wie man sie anwendet.

Hier ein Beispiel aus dem Alltag -- da ich so langsam meine letzten Arbeitstage habe hier, kopiere ich all meine Daten (immerhin -- aus fast 5 Jahren Forschung hier -- 25 GB) auf eine externe Festplatte. Ausserdem will ich natürlich sicher gehen, dass keine Fehler beim Kopieren, wie auch immer das geschehen soll, passiert sind. Weil ich mich heute so nerdig fühle, mach ich all das mit der Bash. Und zwar so:

Backup von Verzeichnis "/home/benutzer/DATEN" nach "/media/disk/backup_benutzer":
cd ~
rsync -av DATEN /media/disk/backup_benutzer
(so wird in in dem "backup_benutzer" ein neuer Ordner namens DATEN erstellt und alles rüberkopiert)

Berechnen der md5-Checksumme ALLER Dateien im, und unterhalb von, aktuellen Verzeichnis:
cd /home/benutzer/DATEN
find . -type f -print0 | xargs -0 md5sum >> /media/disk/backup_benutzer/md5sums_daten.txt
mv md5sums_daten.txt /media/disk/backup_benutzer

Vergleichen der Checksummen mit den den kopierten Dateien:
cd /media/disk/backup_benutzer/DATEN
md5sum -c ../md5sums_daten.txt

Clever, elegant, schnell. Und die Maus nutzt sich nicht so schnell ab... ;-)

EDIT: kleiner Nachtrag ... wenn man auf ein Dateisystem kopiert, dass keine Benutzer und Gruppenrechte kennt (wie z.B. FAT32), dann sollte man statt der Option -av dem Programm rsync die Optionen -rltv mitgeben... macht das gleiche, versucht aber keine Veränderungen mehr an den Benutzerrechten zu machen auf dem neuen Medium, dann wird man auch nicht mit Fehlermeldungen bombardiert

Dienstag, Oktober 21, 2008

ganz naggich!! :-(

Linux ist weg. Ich hab die letzten Reste der Ubuntu-Wubi Installation von meiner Festplatte und aus dem Vista-Bootmanager getilgt... schluck... zum ersten Mal seit 6 Jahren habe ich kein Linux-System mehr. Ich fühl mich ganz amputiert. Ganz nackig. Ein Grund mehr im Büro zu bleiben, wo ein schöner Linux-Rechner gut gekühlt seinen Rechendienst tut.
Das ist alles in allem kein Zustand. Sobald das Wochenende überstanden ist und wieder mehr Zeit an der Hand, wird hier auf dem Lappi Ubuntu in eine richtige Partition installiert!
Nicht das Vista schlecht wäre -- ich fühl mich ganz wohl damit, ich hab OpenOffice und Firefox und Gimp für meine Bilder... aber... es ist einfach nicht das richtige für mich.

Donnerstag, Oktober 16, 2008

(update) Ärger mit der Linux-Installation...

...wobei, nun eigentlich nicht mehr... nachdem Windows-Vista chkdsk /r durchgeführt hat heute Nacht, ist.... ++tusch++ ... die Datei Root.Disk, welche das gesamte Linux Dateisystem enthalten hat, weg.

EPIC FAIL!

Ok, kann man nix machen, ich hatte ausser ein paar Emails und vielleicht 10-12 Dateien, welche ich seit dem Rechnerumzug erstellt und nicht auf der externen Festplatte gespeichert hab, nichts verloren. Also, ich werde sicher nicht noch einmal eine Installation mit Wubi machen. Man macht sich damit von den Dateisystem-Tools von Microsoft abhängig, und kann nicht kontrollieren im Falle eines Fehlers, was für eine Scheiße passiert. Bin eigentlich gar nicht so sauer... ist halt so... c'est la IT...

Dienstag, Mai 06, 2008

Linux Gewerkel

Ich hab mir vor einiger Zeit einen Rechner zum Rechnen (hahaha) hier in meinem Büro installiert, auf dem läuft Debian Etch (und zwar blitzschnell, da kann sich Ubuntu ne Scheibe von abschneiden) und ich benutze ihn, um meine biophysikalischen Simulationen (MATLAB & NEURON) zu machen.
Nun, aus Gründen die viel zu hirnig sind, um sie zu erläutern ("du darfst Linux auf dem Rechner installieren, na klar, aber die Festplatte muss unverändert bleiben!") hab ich das ganze auf einer externen Festplatte installiert.
So weit so gut. Nun hab ich (siehe Admin-Zitat oben) den Bootloader auch in den Bootsektor der externen Platte geschrieben und dem Bios gesagt, es möge von einem USB-Device booten. Ging auch problemlos.
Nun aber das "Problem"... vom bootloader aus gesehen ist die externe Platte "hd(0,0)", also die erste Partition auf der ersten Platte. Wenn das Betriebssystem aber läuft, dann ist es irgendwie der Meinung, dass die Festplatte am internen SATA-Controller die erste Platte ist... dewegen schrieb ein automatisches Kernel-Update gestern (das auch die /boot/grub/menu.lst updatet) ein falsches Gerät in die bootdatei, nämlich "hd(1,0)". Und so endet der Bootvorgang natürlich mit einen Grub Error 17, cannot mount partition oder so ähnlich...
Naja, ich hab die externe Platte an mein Kubuntu-System geklemmt und nach:
sudo chroot /media/disk-1
vim /boot/grub/menu.lst
und editieren des Fehlers
bootet er wieder.
Nun darf man nicht dem Fehler verfallen, update-grub zu machen, denn dann trägt das Programm (zumindest im Debian Automagic Kernel Bereich) wieder die falsche Partition ein.

Naja, das war ein einfaches Problem. Nach dem ersten Schrecken (und ein wenig Nachdenken) war das leicht zu lösen. Gut, dass meine erste Vermutung (Putzfrau hat kleine externe Festplatte runtergedengelt) nicht richtig war... ;-)